Archive for April, 2007

Bundesverfassungsgericht prüft GEZ-Gebühr

Das Bundesverfassungsgericht hat eine Anhörung zur umstrittenen GEZ-Gebühr angekündigt. Am kommenden Mittwoch, 2. Mai, wollen die Karlsruher Richter darüber beraten. ARD, ZDF und Deutschlandradio hatten gegen die ihrer Ansicht nach zu niedrige Gebühr Klage eingereicht. Wenige Tage vor der Anhörung, bei der über die Höhe der Rundfunkgebühr ab dem kommenden Jahr verhandelt werden soll, könnten die Vorstellungen der Beteiligten kaum gegensätzlicher ausfallen.

Bitkom für baldige Reform

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) hofft auf eine schnelle Reform der GEZ-Gebühr und drängt auf niedrigere Rundfunkentgelte. Thomas Mosch von der Bitkom-Geschäftsleitung verspricht sich von einer vereinfachten Regelung den Abbau von Bürokratie und deutlich weniger Schwarzseher.

In der Kritik steht auch die seit Jahresbeginn erhobene Gebühr für PCs, die in erster Linie Kleinunternehmer und Freiberufler belastet. Dadurch würden "Internet-Nutzer bestraft, die den PC nicht zum Fernsehen und Radiohören nutzen", sagte Mosch am Montag. Bis zum Herbst soll ein Alternativkonzept der Bundesländer vorliegen.

ARD und ZDF wollen Anhebung

Die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten machen sich hingegen Hoffnungen auf eine Erhöhung. Die Empfehlung der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) war von den Ländern bei der letzten Gebührenanpassung deutlich unterschritten worden. Derzeit beträgt die monatliche Gebühr für Rundfunk und Fernsehen 17,03 Euro.

Quelle: dslteam.de

Hacker nutzen immer mehr Trojaner

Hacker-Angriffe und Phishing-E-Mails, die vermeintlich von der Hausbank oder dem Auktionshaus eBay kommen, jedoch einen gefährlichen Anhang im Gepäck haben, gehören inzwischen zum Internet-Alltag. Das Ziel bleibt bei allen Angriffen aber gleich: Passwörter und andere wichtige Daten sollen ausspioniert werden. Den größten Anteil haben so genannte Trojaner, die weitere gefährliche Programme durch die virtuelle Hintertür nachladen.

Trojaner-Anteil explodiert

Laut einem Bericht von Panda Software beträgt im ersten Quartal des Jahres der Anteil von Trojanern bei neu erscheinender Malware 74 Prozent. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahresquartal einem Zuwachs von 20 Prozent. Damit haben sich Trojanische Pferde zur beliebtesten Waffe der Hacker-Szene entwickelt. Als Malware werden Computerprogramme bezeichnet, die vom Benutzer unerwünschte Funktionen ausführen.

Trojaner tarnen sich in E-Mails oft als Rechnung oder andere wichtige Dokumente und spähen nach dem Öffnen des Dateianhangs den fremden Computer aus. Dabei wird nach E-Mail-Adressen, Passwörtern für Online-Banking und anderen sensiblen Daten gesucht. Immer neue Varianten der Trojaner sorgen für eine steigende Infektionsrate und erschweren den Entwicklern von Anti-Viren-Programmen, immer aktuelle Updates für ihre Schutzprogramme bereitzustellen.

So genannte Würmer bilden mit 13 Prozent Platz zwei in der Rangliste der neusten Codes. Keine sichtbaren Schäden werden durch Spy- und Adware ausgelöst. Sie protokollieren Daten und Gewohnheiten der Benutzer und bleiben oftmals unbemerkt im Hintergrund. Ihr Anteil liegt mit zehn beziehungsweise zwei Prozent im verhältnismäßig geringen Bereich. Für die im Zeitalter von Breitbandzugängen untauglichen Dialer-Programme sowie Viren und Hacking Tools ist eine rückläufige Entwicklung festzustellen.

"Infected or not?"

Um sofort prüfen zu können, ob Ihr PC infiziert ist, steht ein kostenloser und zuverlässiger Online-Scan des Herstellers Panda Software auf der Webseite "Infected or not?" zur Verfügung.

Quelle: onlinekosten.de

Tipp des Tages: Mehr Zugriffe für Remote-PCs per Windows XP Pro

Sie verwenden die „Remotedesktopverbindung“, um Anwendungen auf einem anderen Rechner über das Netzwerk zu nutzen. Der Zugriff ist jedoch jeweils immer nur für einen Benutzer gleichzeitig möglich. Außerdem kann, solange die Remote-Verbindung besteht, kein anderer Anwender an dem PC arbeiten, da der Rechner gesperrt ist.Wir zeigen Ihnen, wie Sie dieses Problem lösen können.

Anforderung: Profi
Zeitaufwand: Mittel


Problem:

Sie verwenden die „Remotedesktopverbindung“, um Anwendungen auf einem anderen Rechner über das Netzwerk zu nutzen. Der Zugriff ist jedoch jeweils immer nur für einen Benutzer gleichzeitig möglich. Außerdem kann, solange die Remote-Verbindung besteht, kein anderer Anwender an dem PC arbeiten, da der Rechner gesperrt ist.

Lösung:

Der Remote-Desktop unter Windows XP ist eine funktionsreduzierte Version des Windows Terminal Servers, den Microsoft schon seit Windows NT Server 4.0 (Terminal Server Edition) anbietet. Die technischen Voraussetzungen für die Versorgung mehrerer Clients bringt das Programm daher prinzipiell mit. Der Server-PC muss dazu natürlich mit genügend Speicher ausgestattet sein und ausreichend CPU-Leistung für das gleichzeitige Ausführen mehrerer Desktops und Anwendungen bieten.

Dass der gleichzeitige Zugriff mehrerer Benutzer eigentlich auch unter Windows XP funktioniert, zeigte sich bereits bei der Betaversion des Service Packs 2 (Build 2055). Hier gab es die Beschränkung auf einen Benutzer nicht – in der endgültigen Fassung des Service Packs ist diese Fähigkeit allerdings wieder abgeschaltet.

Manuelle Lösung: Damit Sie die Funktion nutzen können, müssen Sie die Datei %Systemroot%\Termserv.DLL gegen die Version aus dem genannten Build des Service Pack 2 austauschen. Außerdem sind einige Änderungen in der Registry nötig. Zusätzlich muss die „Schnelle Benutzerumschaltung“ aktiviert sein (das ist standardmäßig der Fall), und der Rechner darf sich nicht in einer Windows-Domäne befinden. Über den Editor für Gruppenrichtlinien („gpedit.msc“) von Windows XP Pro lässt sich der Terminal-Server anschließend konfigurieren.

Unter „Computerkonfiguration, Administrative Vorlagen, Windows-Komponenten, Terminaldienste“ setzen Sie den Wert für „Anzahl der Verbindungen einschränken“ beispielsweise auf „3“, um drei gleichzeitige Verbindungen zu erlauben. Hier finden Sie alle erforderlichen Dateien für die Aktion und eine ausführliche, aber englischsprachige Anleitung.

Abkürzung: Am einfachsten geht‘s allerdings mit der Freeware Terminal Server Patch . Sie enthält alle nötigen Dateien und nimmt auch gleich alle nötigen Registry-Änderungen vor. Bei Bedarf lässt sie sich auch wieder problemlos de-installieren, und Sie können damit den vorherigen Zustand wiederherstellen.

Quelle: pcwelt.de

Malware: Erneut falsche Antivir-Rechnungen

Mit dem Versand von Mails mit vorgeblichen Rechnungen über eine angeblich bestellte Version von Antivir gehen Malware-Spammer erneut auf die Suche nach neuen potenziellen Opfern.

Am Samstag sind wieder Spam-artig verbreitete Mails mit vorgeblichen Rechnungen von Aviras Online-Shop Cleverbridge im Umlauf gebracht worden. Wie bereits einige Tage zuvor werden diese Mails mit der gefälschten Absenderangabe "cleverbridge/Avira GmbH." über ein Botnet verschickt . Die Mails tragen den Betreff "Referenznr.:595169: Ihre Bestellung von Avira GmbH Produkten" und enthalten auch im Text den Hinweis auf die "Referenznummer: 595169". Diese Nummer findet sich ebenfalls im Dateinamen des Anhangs wieder.

Der Text verweist auf diesen Anhang, der einen Lizenzschlüssel für Antivir Personal Edition Premium mit einer Laufzeit von fünf Jahren enthalten soll. In dem ZIP-Archiv "595169.zip" steckt eine ausführbare Datei namens "HBEDV.KEY.exe", die 3584 Bytes groß ist. Dabei handelt es sich um ein Trojanisches Pferd. Wird das Programm gestartet, lädt es einen weiteren Schädling aus dem Internet herunter.

Dieser installiert eine Datei namens "ipv6monl.dll" im System32-Verzeichnis von Windows und registriert sie als BHO (Browser Helper Object) im Internet Explorer. Dadurch können online eingegebene Zugangsdaten abgefangen werden, die der Schädling an einen Server im Internet meldet. Ziel der Täter sind sowohl Passwörter für Online-Spiele als auch Anmeldedaten für das Online-Banking.

Antivirus Malware-Name
Antivir TR/Dldr.iBill.AK
Avast! Win32:Tiny-GM [Trj]
AVG
Bitdefender Trojan.Downloader.Small.AXZ
ClamAV Trojan.Downloader-5941
Command AV
Dr Web
eSafe Win32.Small.eok
eTrust
Ewido Downloader.Small.eok
F-Prot
F-Secure Trojan-Downloader.Win32.Small.eok
Fortinet suspicious
Ikarus Trojan-Downloader.Win32.Small.eok
Kaspersky Trojan-Downloader.Win32.Small.eok
McAfee — (Spy-Agent.ba.dldr)*
Microsoft
Nod32 Win32/TrojanDownloader.Small.EOK
Norman
Panda — (Trj/Downloader.ODQ)*
QuickHeal TrojanDownloader.Small.eok
Rising AV Trojan.DL.Small.vam
Sophos Troj/DwnLdr-GTV
Symantec Downloader
Trend Micro TROJ_SMALL.EZN
VBA32
VirusBuster Trojan.DL.Small.TOO
WebWasher Trojan.Dldr.iBill.AK
GData AVK 2007 ** Trojan-Downloader.Win32.Small.eok


Quelle: AV-Test , Stand: 30.04.2007, 13 Uhr
* noch nicht in offiziellen Virensignaturen enthalten
** mutmaßliche Erkennung auf Basis von Kaspersky und Avast

Quelle: pcwelt.de

BASE: Internet-Flatrate nun auch einzeln zu haben

E-Plus hebt Bündelung von Handy-Flatrate und Internet-Flatrate auf

E-Plus bietet seine Internet-Flatrate Base ab 1. Mai 2007 auch einzeln an, bisher kann diese nur zu der Sprach-Flatrate hinzu gebucht werden. Die Kopplung mit einem Telefon-Tarif entfällt.

Am Preis ändert sich nichts, d.h. Die Base-Internet-Flatrate kostet auch einzeln 25,- Euro im Monat. Bisher war einer der Base-Mobilfunk-Tarife ab 15,- Euro im Monat Voraussetzung für die Daten-Flatrate. Wer nur zum Pauschalpreis surfen will kann dies damit bei Base nun günstiger tun als bisher.

Die Base-Internet-Flatrate deckt das gesamte per UMTS- und GRPS-Netz in Deutschland erzeugte Datenvolumen ab. Ein Volumen- oder Zeitlimit gibt es nicht und wer mit dem Notebook surfen will erhält so in jedem Fall eine zusätzliche SIM-Karte. (ji)

Quelle: golem.de

Werder-Pleite! In 4 Tagen alles verspielt?

Bielefeld – Bremen 3:2

Von RAINER HOFFMANN, MARKUS BALCZUWEIT und URSULA VIELBERG

Der Meister-Kampf wird immer irrer! Werder verschenkte die Riesenchance auf Platz 1, verliert ein dramatisches Spiel in Bielefeld 2:3. Schalke lacht zu Hause auf dem TV-Sofa, bleibt trotz der 1:2-Blamage in Bochum Tabellenführer.

Die Bremer sind nur noch Dritter. Haben sie nach dem 0:3 am Donnerstag im Uefa-Cup bei Espanyol und der Pleite in Bielefeld in 4 Tagen alles verspielt? Sportchef Allofs: „Das ist einfach zuwenig, um große Ziele zu verwirklichen.“ Bielefeld schaffte einen großen Schritt weg von den Abstiegsplätzen. Und sorgte dafür, dass Gladbach endgültig als erster Absteiger fest steht.

30. Minute: Scharfer Freistoß Böhme, Westermann köpft aus acht Metern in den Winkel – 1:0! Ausgerechnet der Bald-Schalker Westermann hilft seinem neuen Verein. Weil Werder wie bei Espanyol bei Standards in der Mitte pennte. Als Westermanns Aufpasser war Klose eingeteilt…

Der sonst so gelassene Werder-Boss Jürgen Born schimpfte in der Pause: „Ich verstehe nicht, dass die Mannschaft nicht mehr Einsatz, Konzentration und Leidenschaft zeigt!“

Trainer Schaaf brachte zur 2. Halbzeit Hunt und Jensen für Vranjes und Baumann. Jetzt wurde es ein dramatischer Fight.

59. Minute: Ausgerechnet Klose, Sünder beim Westermann-Tor, staubt zum 1:1 ab.

62. Minute: Der gerade eingewechselte Kamper jagt den Ball zum 2:1 ins lange Eck. Der Däne hatte schon die entscheidenden Tore gegen Bayern (2:1) und Dortmund (1:0) gemacht.

74. Minute: Almeida, auch grad eingewechselt, köpft nach Klasse-Vorarbeit von Klose das 2:2!

80. Minute: Linksflanke Kamper. Naldo und Reinke stören sich, Eigler drückt den Ball zum 3:2 ins leere Tor.

Frust pur bei Werders Torsten Frings: „Das war das Allerletzte. Wir sind viel zu brav.“

Dagegen Begeisterung in Bielefeld. Ernst Middendorp: „Unfassbar, was diese Spieler an Einstellung reinwerfen. Ich bin ganz sicher, dass wir den Klassenerhalt schaffen.“ Seinen Alkohol-Skandal haben die Fans ihm schon verziehen. Plakat im Stadion: „Lieber einen besoffenen Trainer als einen neuen.“

Quelle: bild.t-online.de

Skype Extras sind der Hit

Ein bisschen was extra mag jeder gern, da ist die Community des bekannten VoIP-Angebots Skype keine Ausnahme. Fünf Monate ist es her, dass Skype seinen Extras Manager in Skype 3.0 startete. Inzwischen wurden Unternehmensangaben zufolge mehr als zehn Millionen Extras herunter geladen. Sie geben den Nutzern des VoIP-Services die Möglichkeit, die Funktionen zu erweitern und dem Dienst eine persönliche Note zu geben.

Spiele und anderer Spaß

Zu den Extras bei Skype zählen beispielsweise Spiele wie Dame und Backgammon. Aber auch Video-Avatare sind erhältlich, als kleine Abwechslung in der Kommunikation mit anderen Skype-Nutzern. Die Extras sind Plug-Ins, die von unabhängigen Entwicklern und Unternehmen programmiert wurden.

Das mit 3,5 Millionen Downloads gefragteste Extra ist Crazy Talk für Windows, mit dem Nutzer bei Videotelefonaten Live-Avatare und Emotionen einsetzen können. Bei den Unternehmens-Kunden, von denen Skype nach eigenen Angaben mehr als 30 Prozent zu verzeichnen hat, ist der Pamela Call Recorder mit mehr als einer Million Downloads am beliebtesten.

Mehr als 4.000 Entwickler

Die Macher von Pamela-Systems können sich aufgrund des Erfolgs bei Skype über stark gesteigerte Umsätze freuen. Kein Wunder also, dass Skype betont, welch vielseitige Geschäftsmöglichkeiten für Entwickler sich aus der geschaffenen Plattform ergeben, über die mehr als 196 Millionen registrierte Skype-Nutzer erreicht werden können. "Für uns sind die Entwickler auch weiterhin wichtige Partner, um die Führungsposition von Skype bei der Internetkommunikation beizubehalten und weiter auszubauen", sagt Paul Amery, Direktor des Skype Developer Program, das bislang mehr als 4.000 registrierte Entwickler zählt. Die Skype-eigene Developer Zone ist online zugänglich und bietet weiterführende Informationen und Tools für die Entwicklung von Extras.

Quelle: dslteam.de

Ewe Tel und nordcom mit DSL-, Festnetz- und Handyflatrates

Ewe Tel und deren Tochter nordcom bieten ab dem 30. April verschiedene Flatrate-Pakete an. Zu den DSL- und Festnetz-Flats kommt bei beiden eine Handyflatrate für fünf Euro monatlich hinzu. Dieses Angebot ist mit jedem Paket kombinierbar.

Ab dem 30. April können Ewe Tel-Kunden zu jedem DSL- und Festnetzpaket des Anbieters eine Handy-Flatrate für fünf Euro monatlich hinzubuchen. Für monatlich 39,80 Euro erhalten Kunden der Ewe Tel ein DSL- und Festnetzpaket; wer fünf Euro drauflegt, erhält zusätzlich eine Handy-Flatrate, mit der alle Gespräche vom Handy ins deutsche Festnetz kostenlos sind.

Neben den Flatrates enthält dieses Paket die Grundpreise für einen DSL 1000-Anschluss und für einen Analog- bzw. ISDN-Anschluss sowie einen kostenlosen DSL-Router. Einen WLAN-Router erhält der Kunde verbilligt; statt 149 Euro zahlt er im Paket nur 49 Euro. Wer bereits ein DSL- und Festnetz-Flat-Paket von Ewe Tel nutzt, kann die Handy-Flat zu seinem Anschluss hinzubuchen.

Auslands- und Handyflatrates auch bei nordcom

Die Ewe-Tel-Tochter nordcom führt für ihre Kunden auch gleich mehrere Flatrates ein, wobei das Angebot dem der Muttergesellschaft sehr ähnlich ist. Auch hier gilt: Wer ab dem 30. April ein Festnetz- und DSL-Paket bestellt, kann für einen Aufpreis von fünf Euro monatlich eine Handy-Flatrate bekommen, mit der vom Handy kostenlos ins deutsche Festnetz telefoniert werden kann. Auch hier kostet das Paket monatlich 39,80 Euro; Es enthält einen DSL 2000-Anschluss sowie wahlweise einen Analog- oder ISDN-Telefonanschluss. Bestandskunden können die Handy-Flat zu ihrem DSL- und Festnetz-Flat-Paket hinzubuchen

Ab 1. Mai gibt es die "Hallo-Ausland"- und die "Hallo-International-Flatrate" zum monatlichen Fixpreis. Mit der "Hallo Ausland Flat" für monatlich 9,90 Euro gibt es alle Gespräche in die Festnetze von 16 ausgewählten Ländern – beispielsweise die Niederlande, Spanien und die USA – für 0 Cent. Zum Preis von 19,90 Euro pro Monat kann der Kunde auf insgesamt 26 Länder erweitern. Mit der "Hallo International Flat" sind dann zum Beispiel auch Polen, die Russische Föderation oder die Türkei zu erreichen. Voraussetzung für die Beauftragung der beiden Auslands-Flats ist ein Telefonanschluss von nordcom und die Festnetz-Flatrate "Hallo Deutschland". Buchbar sind die Auslands-Flats nur für Privatkunden von nordcom.

Quelle: dsl-magazin.de

Telekom soll VDSL-Ausbau absichtlich verteuert haben

Die Deutsche Telekom könnte ihr VDSL-Netz deutlich billiger verlegen, behauptet ein Salzburger Anwalt. Der Vorwurf: Die Telekom hätte von der günstigeren Lösung gewusst, aber die teurere genommen, um sich die Wettbewerber vom Hals zu halten.

Nach einem Bericht der WirtschaftsWoche gibt es erneut Ärger wegen des VDSL-Hochgeschwindigkeitsnetzes der Deutschen Telekom. Im Gegensatz zu den früheren Streitthemen ist diesmal jedoch nicht die Regulierungsbehörde oder einer der Telekom-Wettbewerber involviert, sondern ein österreichischer Anwalt.

Absichtlich teurer?

Der Salzburger Anwalt Stefan Vargha wirft dem Ex-Monopolisten vor, bei der Auftragsvergabe ein günstigeres Angebot bewusst ausgeschlagen zu haben. Und zwar habe die Telekom Kenntnis gehabt von einem deutlich preiswerteren Verfahren des Wiener Unternehmens Kabel-X. Vargha behauptet, die Telekom habe das Angebot gekannt und trotz des günstigeren Preises abgeleht.

Patentinhaber wehrt sich

Kabel-X hat laut WiWo eine von der Deutschen Telekom zertifizierte und europaweit patentierte Methode entwickelt, das in Telefonleitungen vorhandene Kupfer durch Glasfaser zu ersetzen. So ließen sich aufwendige Grabungsarbeiten vermeiden und die Investitionen deutlich senken. Die Deutsche Telekom hätte sich bewusst für die teurere Lösung entschieden, um sich einen Wettbewerbsvorteil zu erkaufen, so Vargha, der einen der Patentteilhaber vertritt.

Link zum WiWo-Artikel

Quelle: dsl-magazin.de

Amarok läuft auf Windows

Entwicklung des KDE-Music-Players Amarok2 kommt voran

KDE verfügt mit Amarok über einen recht schicken Musik-Player, der mit vielen Funktionen aufwartet. Nun gibt es eine erste Version von Amarok2, die nativ unter Windows läuft.

Im Zuge der Entwicklung der Unix-Desktop-Oberfläche KDE 4 wird auch an der Version 2 des Musik-Players Amarok gearbeitet. Neben Änderungen an der Benutzeroberfläche kommt beispielsweise Video-Unterstützung als neue Funktion hinzu. Außerdem wird an Portierungen auf MacOS X und Windows gearbeitet. Ein erster Windows-Build ist nun fertig.

Für volle Bildgröße einmal auf das Bild klicken!

Mark Kretschmann verkündet im Amarok-Blog, dass sich die aktuelle Entwickler-Version von Amarok2 nativ unter Windows kompilieren lässt. Nur etwa zwei Tage habe Amarok-Entwickler Dan Meltzer benötigt, um die Software zu portieren. Dank des Plattform-übergreifenden Toolkits Qt laufen weite Teile von Amarok von Hause aus auch unter Windows.

Amarok2 soll mit KDE 4 zusammenzuarbeiten, die aktuellen Entwicklerversionen nutzen bereits KDEs neues Multimedia-Framework Phonon. Dadurch muss Amarok selbst nicht mehr verschiedene Engines wie Xine unterstützen, sondern nur noch Phonon ansprechen. Zudem kann Amarok durch Phonon Musik auch über verschiedene Netzwerkprotokolle an andere Rechner übermitteln. Zudem enthält die Entwicklerversion bereits eine Funktion, um Videos abzuspielen. Dennoch soll Amarok nicht zu einem Video-Player werden, sondern dies nur als zusätzliche Funktion anbieten.

Eine weitere geplante Funktion ist die Unterstützung mehrerer Musik-Download-Shops. Bereits seit der Version 1.4.4 ist Amarok an Magnatune angebunden. Auch ein Shoutcast-Browser soll integriert werden, der Streaming-Dienst CoolStreams funktioniert bereits mit der Entwicklerversion von Amarok 2. (ji)

Quelle: golem.de