Archive for Mai, 2007

Recht: Kostenloser Dienst für private Foren-Betreiber

Sie sind haftbar für alle Beiträge in Ihrem Forum, Ihrem Blog oder Ihrem Gästebuch. Anstößige Kommentare müssen Sie innerhalb kurzer Zeit entdecken und beseitigen. Dabei will nun der Dienst ConScan helfen.

ConScan bietet privaten Betreibern von Foren, Blogs und ähnlichen Diensten kostenlos die Möglichkeit, sich einem Netzwerk anzuschließen, das sich darauf spezialisiert hat, rechtsverstoßende Inhalte zu entdecken und gezielt auszublenden.

Der Dienst arbeitet mit einer Standard-Liste an Ausdrücken, die jedes Mitglied individuell erweitern kann. Der Trick: Es lassen sich auch Ausdrücke, die von anderen Mitgliedern angelegt wurden und laut ConScan anschließend von der Redaktion geprüft wurden, in die eigene Liste einbinden. Dies geht auf Wunsch auch automatisch. So können gezielt bestimmte Ausdrücke, URLs, ganze Bilder und sogar Spam bei allen Mitgliedern zeitgleich deaktiviert werden.

Dafür muss ein Foren-Betreiber nur eine einzige Zeile HTML-Code von ConScan in sein Forum oder die Site einbinden. Dann werden sämtliche Begriffe, die auf der Liste des jeweiligen ConScan-Mitglieds stehen, ausgeblendet: Ein Beispiel für die Filterwirkung finden Sie auf dieser Site.

Finanziell gesehen handelt es sich hier um das Prinzip: Eine Hand wäscht die andere. ConScan stellt den Service für die private Nutzung kostenlos bereit und bekommt dafür von den Anwendern aktuelle Begriffe für die Sperrliste. Der Vorteil für ConScan: Es kann seinen Dienst inklusive der gepflegten Liste an Firmen verkaufen.

Quelle: pcwelt.de

IRRER FORMEL-1-PLAN: Bald Stadt-Kurs in Paris?

Paris – Das wäre der Hammer – nach Valencia und Monaco könnte es bald einen dritten Stadtkurs geben.

Wenn es nach Formel-1-Boss Bernie Ecclestone geht, rasen im nächsten Jahr die Boliden durch Paris und über den Champs-Elysées – vieleicht sogar einmal um den Triumphbogen.

Fakt ist: Der Große Preis von Frankreich findet nach Aussage von Bernie Ecclestone in diesem Jahr zum letzten Mal in Magny-Cours statt.

Wie der Engländer auf der Internetseite der französischen Zeitung "L’èquipe" am Donnerstag weiter erklärte, soll das Rennen auf jeden Fall in Frankreich bleiben, aber auf einer anderen Strecke.

"Ich könnte mir gut ein Rennen in Paris vorstellen. Ein schöner Kurs in den Straßen von Paris, die Champs-Elysées hochzufahren, das wäre ein Traum, und ich versuche immer, meine Träume zu verwirklichen", sagte Ecclestone.

Größtes Problem: der Straßenbelag. Das Kopfsteinpflaster müsste mit einer Teerschicht überzogen werden.

Auch ein Grand Prix im Pariser Disneyland sei eine Option.

Seit 1991 wird die Veranstaltung in Magny-Cours ausgetragen, aber das Ganze "hat sich nie so entwickelt, wie wir uns das vorggestellt hatten", so der Brite.

Quelle: express.de

Windows Live Writer Beta & Live Mail Beta

Neben dem Windows Live Messenger 8.5 entwickelt Microsoft derzeit auch zwei weitere neue Windows Live Programme, die Web-Dienste auf dem Desktop nutzbar machen. Dabei handelt es sich um Windows Live Mail und Windows Live Writer, wobei ersteres die Desktop-Variante von Microsofts kostenlosem Webmail-Service darstellt.

Heute nacht wurden zusammen mit der Windows Live Messenger 8.5 Beta1 auch die Betaversionen von Windows Live Mail und Windows Live Writer zum kostenlosen öffentlichen Download bereit gestellt. Windows Live Mail soll in Zukunft das in Windows Vista integrierte Windows Mail und Outlook Express unter Windows XP ersetzen.

Schon bei der Installation von Windows Live Mail fallen Unterschiede zum inzwischen eingestellten Windows Live Mail Desktop auf. So teilen sich nun Windows Live Mail, Windows Live Writer und Windows Live Messenger ein und dasselbe Installationsprogramm, das besonders simpel gehalten wurde.

Zudem wurde bei Windows Live Mail die Leistung deutlich verbessert, so dass die Software nun deutlich flüssiger genutzt werden kann. Gegenüber dem Vorgänger hat man zudem zahlreiche Veränderungen an der Oberfläche vorgenommen. Besonders fällt der Wegfall der Bannerwerbung auf, so dass nun deutlich mehr Platz für eine "sinnvolle" Nutzung verfügbar ist.

Außerdem wurde die Darstellung des Programmfensters deutlich verbessert, so dass nun unter Windows Vista die Aero-Effekte in vollem Umfang unterstützt werden und auch unter XP weniger Platz verloren geht. Die Schaltflächen für Verknüpfungen sind nun neu platziert um leichter erreichbar gemacht zu werden.

Ordner werden nun außerdem auch in einer kompakteren Ansicht dargestellt. Auch das Eingabefenster für neue E-Mail-Nachrichten und die Rechtschreibprüfung wurden überarbeitet. Zudem gibt es jetzt eine Zusammenfassung für Kontaktdaten, so dass nun alle Informationen auf einen Blick eingesehen werden können.

Windows Live Writer ist speziell für die Betreiber eigener Weblogs gesacht, die damit ein komfortables Werkzeug für das Verfassen neuer Einträge zur Verfügung gestellt bekommen sollen. Die Software kann sowohl mit Microsofts eigenem Blog-Dienst Windows Live Spaces, als auch mit den Angeboten zahlreicher anderer Firmen wie Googles Blogger genutzt werden.

In der nun veröffentlichten Windows Live Writer Beta 2 hat Microsoft einige wichtige Änderungen vorgenommen. Unter anderem wurde eine Rechtschreibprüfung integriert, so dass beim Verfassen der Texte wie in Word auf die Orthographie geachtet wird. Auch die Möglichkeiten für die Gestaltung der Blog-Einträge wurden ausgebaut.

Natürlich hat man auch bei Windows Live Writer Verbesserungen an der Benutzeroberfläche vorgenommen. Dadurch soll der Umgang mit dem Programm angenehmer und einfacher gestaltet werden. Zudem ist das Programm nun in sechs verschiedenen Sprachen erhältlich. Wie die anderen neuen Betas der Live Programme kann auch die Windows Live Writer Beta 2 ohne eine vorherige Registrierung genutzt werden.

Install_WLWriter.exe (5,4 Mb; deutsch)

Install_WLMail.exe (16,7 Mb; deutsch)

Pro Sieben dreht erstmals Film auf Englisch

München – Pro Sieben dreht zum ersten Mal einen Film in englischer Sprache. Der Actionfilm "Fast Track: No Limits" (Arbeitstitel) entstehe mit internationaler Besetzung und Crew, teilte der Sender am Mittwoch in München mit.

Gedreht wird in Berlin bis voraussichtlich 21. Juni. Die Hauptrollen spielen Erin Cahill, Alexia Barlier, Andrew Walker, Joseph Beattie und Pasquale Aleardi. Regie führt Axel Sand ("Crazy Race 3"). Das Drehbuch stammt von Lee Goldberg ("Monk", "Baywatch").

In "Fast Track" muss die attraktive Katie (Cahill) um den Erhalt ihrer Autowerkstatt kämpfen. Unterstützt wird sie dabei von ihren Freunden Nicole (Barlier), Mike (Walker) und Eric (Beattie), die insbesondere eine Leidenschaft mit ihr teilen: rasante Autorennen. Der Film wird bei ProSieben in einer synchronisierten Fassung gezeigt. Der Sendetermin ist nach Angaben des Senders noch offen. (ddp)

Quelle: digitalfernsehen.de

Kabelriese bietet einzelnen Telefonanschluss

Unterföhring – Kabel Deutschland versucht, die Investitionen in die Netze auszuspielen und greift jetzt die Deutsche Telekom an ihrem wundesten Punkt, dem Geschäft mit dem Festnetzanschluss, an.

Der einzelne Komfort-Telefonanschluss über das Fernsehkabel kann ab Juni 2007 unter dem Namen „Easy 24“ für 15,90 Euro bestellt werden. Damit erhält man für einen mit derm Telekom Basis-Angebot vergleichbaren Preis weit mehr geboten: So kann der Kunde über zwei Leitungen und bis zu sechs Rufnummern telefonieren.

Gespräche ins deutsche Festnetz kosten rund um die Uhr 2,5 Cent pro Minute; „Easy 24“-Kunden telefonieren untereinander weiterhin kostenlos. Als Aktion schenkt Kabel Deutschland drei Monate kostenlos telefonieren in alle deutschen Festnetze hinzu. Für 9,90 Euro pro Monat zusätzlich kann eine Telefon-Flatrate gebucht werden, die wie üblich für alle Gespräche ins deutsche Festnetz gilt.

Kostennachteil bei Kabel Deutschland: Die Möglichkeit, die beliebten Billigvorwahlen zum Beispiel für Auslandstelefonate oder Gespräche auf das Handy zu nutzen, fällt dann weg. Die neuen Angebote gelten ab dem 4. Juni 2007. Bei allen Internet- und Telefonangeboten ist die Installation durch einen Servicetechniker beim Kunden zuhause kostenlos. Das erforderliche Kabelmodem inklusive Telefonadapter wird dem Kunden während der Vertragslaufzeit unentgeltlich zur Verfügung gestellt.

Wer ein Kabel Deutschland-Angebot bestellt, muss eine einmalige Bereitstellungskosten von 9,90 Euro bezahlen. Sparfüchse Aufgepasst: Bei Online-Bestellungen gibt Kabel Deutschland wahlweise den W-LAN-Router oder ein DECT-Telefon gratis dazu.

Quelle: digitalfernsehen.de

Fedora Core 7 ist da – Linux Distribution

Fedora Core ist ein Betriebssystem und eine Plattform, basierend auf Linux, die immer frei ist, damit jeder sie verwenden, ändern und verteilen kann – jetzt und immer! Das ganze wird von einer grossen Community entwickelt, die sich bemüht das Beste an freier Open Source Software und Standards bereitzustellen und zu pflegen. Fedora ist Teil des Fedora Projects, das von Red Hat, Inc. unterstützt wird.

Von Fedora Core ist jetzt die Version 7 erschienen. Dieser Release ist noch so neu, dass er weder auf der offiziellen Homepage gelistet ist, noch auf den meisten Mirror-Seiten. Auch einen Changelog können wir euch aktuell noch nicht bieten.

Mehr Infos: Hier
Download: DVD Iso | Rescue CD | PGP Signatur

Quelle: win-news.de

Virenscanner: Online-Prüfung nun mit Firefox

Virenscanner gibt es auch Online. Diese Tools haben zwei Vorteile: Sie sind immer auf dem neuesten Stand und in den meisten Fällen kostenlos. Nun gibt es einen weiteren Online-Scanner, den Sie auch mit Firefox nutzen können.

Fast alle Online-Scanner setzen den Internet Explorer voraus. Der Grund: Die Scanner basieren auf einem Active-X-Modul und das läuft eben nur im Internet Explorer. Dies lässt sich ja zur Not noch hinnehmen – schließlich kann man ja den IE ausnahmsweise mal benutzen. Doch setzen die Online-Scanner für den IE auch voraus, dass man mit Administrator-Rechten in Windows angemeldet ist. Das ist aber sicherheitstechnisch schlecht.

Die Alternative: Bisher gab es schon den Dienst vom Antiviren-Hersteller Trendmicro namens House Call . Dieser Scanner arbeitet übrigens auch, wenn man nur mit Benutzerrechten in Windows angemeldet ist.
Nun hat der Scanner von Trendmicro Gesellschaft bekommen. Der Mitbewerber Panda Software bietet nun ebenfalls einen Online-Sanner an, der auch mit Firefox funktioniert.

Auf der Website www.infectedornot.com stehen die Tools NanoScan und TotalScan bereit. Das Erste ermöglicht nur einen schnellen System-Check, das andere Tool durchsucht den gesamten Computer. Laut Hersteller Panda sollen die Tools auch Rootkits finden. Anders als House Call benötigen die beiden Scanner von Panda allerdings Administrator-Rechte.

Quelle: pcwelt.de

Urteil: Usenet-Anbieter müssen illegale Inhalte sperren

Die Anbieter von Schwarzen Brettern im weltweiten elektronischen Netzwerk Usenet müssen illegale Inhalte laut einem Urteil sperren, sobald sie von ihnen Kenntnis bekommen. Das hat das Landgericht in Düsseldorf entschieden (Az.: 12 O 151/07).

Das über das Internet erreichbare Usenet hat sich auch zu einer Tauschbörse für illegale Inhalte wie raubkopierte Musik entwickelt. Eine Musikfirma hatte gegen einen Düsseldorfer Anbieter geklagt, der Server für die Schwarzen Bretter bereitstellt.

Die Firma sei in der Lage, die Rechtsverletzungen technisch und rechtlich zu unterbinden, befand das Gericht. Weil das Unternehmen unmittelbar wirtschaftlich davon profitiere, sei dies auch zumutbar. Spätestens nach der Abmahnung durch die Musikfirma habe die Beklagte die Urheberrechts-Verletzung durch das fortgesetzte Bereitstellen von Musik der Sängerin LaFee zum Herunterladen "willentlich ermöglicht".

Peter Zombik, Geschäftsführer der Deutschen Phonoverbände , begrüßte das Urteil am Mittwoch: "Wer illegale Inhalte im Internet bereithält oder den Zugang zu ihnen ermöglicht, kann sich nicht aus der Verantwortung stehlen."

Im Usenet sind die Beiträge weltweit auf verschiedenen Servern gespeichert, die ihre Inhalte ständig untereinander austauschen. Der Zugang erfolgt über das Internet mit einer speziellen Software. Bei der Urteilsbegründung bezog sich das Landgericht Düsseldorf auf die aktuelle Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes. Danach müssen auch Betreiber von Internetforen ehrverletzende Beiträge von ihren Seiten entfernen, auch wenn sie nicht für den Inhalt der Beiträge verantwortlich sind.

Quelle: pcwelt.de

Alice: Telefon- und DSL-Anschluss ab 15 Euro im Monat

Preise sinken im Rahmen einer Sommeraktion um 5,- Euro pro Monat

HanseNet senkt im Rahmen einer Sommeraktion die Preise für seine Alice-Produkte um jeweils 5,- Euro im Monat. Der DSL-Einstieg ist mit Alice Light damit ab 15,- Euro im Monat möglich, inklusive analogem Telefonanschluss.

Die Alice-Sommeraktion gilt zwischen dem 4. und 30. Juni 2007. Wer in dieser Zeit eines der Privatkunden-Produkte von HanseNet bestellt, spart dauerhaft 5,- Euro im Monat, ohne sich langfristig an den Anbieter zu binden. Die Vertragslaufzeit liegt bei vier Wochen.

Für 14,90 Euro pro Monat gibt es dann das Paket Alice Light, das einen Telefon- und DSL-Anschluss mit bis zu 4 MBit/s umfasst und mit 1,2 Cent pro Minute abgerechnet wird. Eine DSL-Flatrate gibt es für zusätzlich 10,- Euro im Monat.

Dabei sind die Produkte von Alice seit Februar 2007 für alle DSL-fähigen Haushalte in Deutschland verfügbar. (ji)

Quelle: golem.de

Foresight Linux 1.3 mit neuem Gnome

Entwickler arbeiten bereits an Foresight 2.0

Die Linux-Distribution Foresight ist in der Version 1.3 erschienen, die die Installation des Systems weiter vereinfachen soll. Zudem wurde die Desktop-Oberfläche Gnome aktualisiert. Die Distribution hebt sich vor allem durch ihren Paketmanager ab.

In Foresight 1.3 ist bereits die aktuelle Gnome-Version 2.18.2 enthalten. Passend dazu wurde die Desktop-Suche Beagle auf die Version 0.2.17 aktualisiert und der Epiphany-Browser ist in der mit Gnome ausgelieferten Version enthalten. Der ehemals als Gaim bekannte Instant Messenger Pidgin wurde in die erst kürzlich veröffentlichte Version 2.0.1 aufgenommen.

Als X-Server kommt X.org 7.2 zum Einsatz, womit die automatische Konfiguration von Monitoren und Grafikkarten erleichtert werden soll. Passend dazu wurden Konfigurationswerkzeuge der Live-CD Knoppix übernommen, die X.org automatisch einrichten sollen. Der erste Nutzer wird von dem Programm "Firstrun" eingerichtet, was die Installation weiter erleichtern soll. Zusätzlich zu X.org 7.2 ist auch Compiz dabei und standardmäßig aktiviert, so dass sich 3D-Effekte auf dem Desktop nutzen lassen.

Besonders an Foresight ist der Paketmanager Conary, der von rPath entwickelt und in Foresight 1.3 ebenfalls aktualisiert wurde. Dieser ist darauf ausgelegt, Pakete aus Online-Repositorys zu aktualisieren und lädt dabei nur die wirklich geänderten Dateien anstatt eines kompletten Paketes herunter. Damit wird Bandbreite gespart. Da Foresight mit dem rBuilder erstellt wird, kommen auch die Sicherheits-Updates von rPath.

Unterdessen arbeiten die Entwickler bereits an Foresight 2.0, das auf rPath Linux 2.0 basieren und im Sommer 2007 erscheinen soll. Damit wird es auch eine Version für x86-64 geben, die Installation soll weniger Platz belegen und für Conary wird ein grafisches Frontend hinzukommen.

Foresight Linux 1.3 steht ab sofort zum Download bereit. Neben CD- und DVD-Images sind auch VMware- sowie Qemu- und Parallels-Images verfügbar. (js)

Quelle: golem.de